120 1 Primär-/Sekundärtele Stand: 01.07.26
Leistungsinhalt: Teleskopierende Primär- oder Sekundärkrone
L-Nr. 120 1
Kurztext laut Anlage 2120 1 Teleskopierende Primär- oder Sekundärkrone
Erläuterungen zum Leistungsinhalt
Gegossene Primär- oder Sekundärteleskopkrone oder gegossene Primär- oder Sekundärkonuskrone aus Metall unter Verwendung eines Mittelwertartikulators, Sekundärteleskopkrone oder Sekundärkonuskrone auch zur vestibulären Verblendung. Umlaufende Fräsung, Pin setzen, je Segment, auch im Bereich des Kieferkammes und des an die Versorgung grenzenden Zahnes. Sägeschnitt, Segment beschleifen und vorbereiten. ggf. Präparationsgrenze darstellen, ggf. ausblocken, versiegeln oder lackieren, Fügepassung über Hilfsteil je Fügung, formschlüssige Passung zur Fügung eines Sekundärteiles. Einzelstumpf aus Superhartgips, Kunststoff oder Metall. Frässtumpf, Stumpf für reponierte Elemente einschließlich Reponieren. Vorlötung, unterschiedliche Metalle. Lötung, einfach. Lötung, aufwändig bei Vorlötung oder besonderer Qualitätsanforderung, z. B. Sekundärteil an Basis. Lötmodell. Lotfreie Verbindung von Sekundärteil an Basis. Gegossene Retention an Sekundärkrone zum Einarbeiten in Kunststoff- oder Metallbasis. Mehraufwand bei vorhandenem Sekundärteil. Mehraufwand bei vorhandenem Primärteil.
Erläuterungen zur Abrechnung
Für die vestibuläre Verblendung einer Sekundärteleskopkrone oder einer Sekundärkonuskrone sind die L-Nrn. 160 0 oder 164 0 abrechenbar.
Kommentar zur zahntechnischen Leistung
(Foto: anknv – stock.adobe.com)
Abbildung 1: Gegossene Primärkronen
(Foto: Herby Meseritsch – stock.adobe.com)
Abbildung 2: Gegossene Sekundärkrone. Die vestibuläre Verblendung ist gesondert berechenbar.
Das erforderliche Fräsmodell ist unter der BEL-Nr. 005 5 berechnungsfähig.
Ist eine im Mund verbliebene individuelle Primärkrone auf dem Modell durch Kunststoff wiederzugeben, ist die BEL‑Nr. 002 3 je Maßnahme berechnungsfähig.
Im Leistungsinhalt der BEL-Nummer wird für die Herstellung aus Metall die Gusstechnik als gängige Methode genannt. Wird anstelle der Gusstechnik das CAD/CAM-Verfahren angewandt, so geht dies über den Leistungsinhalt der BEL-Nummer hinaus. Das Werkstück wird nach privatem Leistungsverzeichnis berechnet.