§ 11 Ordnungsvorschriften

  1. Der Versammlungsleiter ist verpflichtet, für einen ungestörten Verlauf der VV zu sorgen.
  2. Der Versammlungsleiter kann die Sitzung jederzeit unterbrechen, wenn ein ordnungsmäßiger Ablauf nicht mehr gewährleistet ist. Er setzt gleichzeitig den Zeitpunkt für die Wiedereröffnung fest.
  3. Zwischenrufe sind gestattet. Der Versammlungsleiter muss sie verbieten, wenn sie in eine Zwiesprache mit dem Redner ausarten oder diesen wiederholt in seinem Vortrag stören. Der Versammlungsleiter soll einen Redner, der vom Verhandlungsgegenstand abschweift, zur Sache rufen. Er kann ihm nach zweimaliger vergeblicher Mahnung das Wort entziehen.
  4. Der Versammlungsleiter hat Teilnehmer zu rügen, im Wiederholungsfall zur Ordnung zu rufen, wenn sie ohne Worterteilung sprechen, persönlich verletzende Ausführungen und Zwischenrufe machen oder sonst wie gröblich gegen parlamentarische Gepflogenheiten verstoßen.
  5. Nach zweimaligem Ordnungsruf kann der Versammlungsleiter dem Redner, wenn er zum dritten Mal die Ordnung verletzt, das Wort entziehen. Er darf es bis zum Abschluss des betreffenden Tagesordnungspunktes nicht wieder erhalten.
  6. Wegen besonders grober Störung der Ordnung kann der Versammlungsleiter einen Teilnehmer von der Versammlung ausschließen. Der Teilnehmer hat auf Aufforderung des Versammlungsleiters hin den Sitzungsraum sofort zu verlassen. Gegen den Ausschluss kann der Betroffene Einspruch erheben. Über den Einspruch entscheidet die VV sofort ohne Aussprache.
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