Kündigung der kollektiven Ergänzungsverträge nach § 73c SGB V

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns hat in den vergangenen Jahren eine Anzahl bilateraler kollektiver Ergänzungsverträge zur besonderen ambulanten ärztlichen Versorgung gemäß § 73c SGB V mit den bayerischen Krankenkassen abgeschlossen. Erklärtes Ziel der Vertragspartner war es, eine hochwertige zahnärztliche Patientenversorgung zu fördern. Nach Entfall des § 73c SGB V und der Neuregelung in § 140a SGB V wurden folgende Verträge zum 31.12.2017 gekündigt:

  • AOK Bayern: Vereinbarung für die Behandlung von pflegebedürftigen Patienten/innen mit schwerwiegenden körperlichen oder geistigen Behinderungen in Intubationsnarkose (ITN)
  • BARMER: Vereinbarung zur Förderung der zahnmedizinischen Frühprävention bei Kleinkindern
  • BKK Landesverband Bayern: Vereinbarung zur besonderen zahnärztlichen Versorgung bei der endodontischen Behandlung – Wurzelbehandlung
  • DAK-Gesundheit: Ergänzender Vertrag zur Erhaltung der Mundgesundheit bei jungen Familien
  • IKK classic: Vertrag zur Bereitstellung einer besonderen Parodontitistherapie
  • KKH Kaufmännische Krankenkasse: Vereinbarung zur Förderung der zahnmedizinischen Frühprävention
  • SVLFG (LKK): Vereinbarung zur besonderen zahnärztlichen Versorgung zur Intensivierung der Früherkennungsuntersuchungen auf Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten und der Individualprophylaxe

Diese Verträge gelten nach der Kündigung nicht vorläufig weiter und laufen – sofern keine neue Vereinbarung getroffen wird - zum 31.12.2017 aus.

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