Geltungsbereich des BEL II

Das Bundeseinheitliche Leistungsverzeichnis (BEL II) regelt als Vereinbarung nach § 88 Abs. 1 SGB V bundesweit die abrechnungsfähigen zahntechnischen Leistungen im Rahmen der vertragszahnärztlichen Versorgung. Die Bestimmungen des BEL II gelten für alle Krankenkassen sowie für die sonstigen Kostenträger, soweit auf diese die Regelungen des SGB V anwendbar sind.

Hierzu vereinbaren auf Landesebene die Zahntechnikerinnungen und die Krankenkassen jeweils verschiedene Höchstpreise über die Vergütung für zahntechnische Leistungen in der vertragszahnärztlichen Versorgung, soweit die gewählte Versorgung mit Zahnersatz der Regelversorgung nach § 56 Abs. 2 SGB V entspricht, gemäß § 57 Abs. 2 Satz 1 SGB V sowie für die Bema-Teile KFO und KB nach § 88 Abs. 2 SGB V.

Die für bayerische gewerbliche Labore vereinbarten Höchstpreise vermindern sich um 5 Prozent für zahntechnische Leistungen, die im praxiseigenen Labor erbracht werden. Die vereinbarten Höchstpreise dürfen nicht überschritten werden.

Dies hat zur Folge, dass in jedem Bundesland unterschiedliche Höchstpreise gelten, die für das Labor je nach seinem Sitz zu beachten sind. Für nichtdeutsche gewerbliche Labore können für die erbrachten zahntechnischen Leistungen die tatsächlichen Kosten, höchstens jedoch ortsübliche Preise abgerechnet werden.

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