98b

Funktionsabformung mit individuellem Löffel, Oberkiefer

57 Pkte.

  1. Leistungen nach Nr. 98b sind bei zahnlosem Kiefer und bei stark reduziertem Restgebiss - in der Regel bis zu drei Zähnen - abrechnungsfähig.
  2. Bei der Versorgung eines zahnlosen Kiefers durch eine implantatgetragene totale Prothese in den vom Bundesausschuss der Zahnärzte und Krankenkassen festgelegten Ausnahmefällen gem. § 30 Abs. 1 Satz 5 SGB V1 sind die Nrn. 98b und 98c abrechnungsfähig und bei der Abrechnung als 98bi und 98ci zu kennzeichnen.
Zu Bema-Nr. 96 - 100: Die zusätzliche Abrechnung von zahnärztlichem Honorar bei Anwendung besonderer Abdruckverfahren ist nicht zulässig.

KZVB-Hinweise:

  1. Kann für die Funktionsabformung eine wie ein Funktionslöffel vorbereitete getragene Prothese benutzt werden, so ist hierfür die Bema-Nr. 98b bzw. 98c abrechenbar. Bei der Abrechnung ist zu vermerken: ''Funktionsabformung mit alter Prothese". Die Material- und Laborkosten für das Umarbeiten der Prothese zum Funktionslöffel müssen belegt sein.
  2. Wird die Funktionsabformung nicht mit einem individuellen Funktionsabdrucklöffel durchgeführt, sondern mittels Kunststoffbasis mit aufgestellten Zähnen, sind die Bema-Nrn. 98b/c abrechenbar. Bei der Abrechnung ist zu vermerken: "Funktionsabdruck mit aufgestellten Zähnen".
  3. Bei Interimsprothesen ist in der Regel die Abformung mit einem konfektionierten Löffel ausreichend.
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