04

Erhebung des PSI-Code

10 Pkte.

Eine Leistung nach Nr. 04 kann einmal in zwei Jahren abgerechnet werden.

KZVB-Hinweise:

  1. Eine erneute Erhebung des PSI-Codes nach Bema-Nr. 04 kann als vertragszahnärztliche Leistung nach Ablauf von sieben "Leerquartalen", in welchen die Abrechnung ausgeschlossen ist, wieder abgerechnet werden. Auf eine taggenaue Berechnung des Zeitraumes von zwei Jahren kommt es nicht an. Wird innerhalb der "Leerquartale" die Erhebung des PSI-Codes oder anderer Indizes erbracht, sind diese Leistungen nach GOZ 4005 vereinbarungsfähig.
  2. Indexerhebung und -bewertung laut Anlage zu den Behandlungs-Richtlinien - Parodontaler Screening-Index (PSI)
    Zur Erhebung wird das Gebiss des Erwachsenen in Sextanten eingeteilt, die jeweils getrennt untersucht werden. Innerhalb jedes Sextanten werden alle Zähne sondiert und so der höchste Wert ermittelt. Dieser wird in einem speziellen Befundschema dokumentiert. Wird an einer Stelle der Codewert "4" erreicht, so kann zum nächsten Sextanten übergegangen werden.
    Da die frühe Form der Parodontitis an den Sechs-Jahr-Molaren und an den Schneidezähnen beginnt, wird die Messung bei Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr an den Indexzähnen 11, 16, 26, 31, 36, 46 bzw. bei deren Fehlen ersatzweise an den daneben stehenden Zähnen vorgenommen. An Milchzähnen oder im Durchbruch befindlichen bleibenden Zähnen kann keine Indexerhebung vorgenommen werden.
  3. Die Abrechnung der Bema-Nr. 04 ist am selben Tag mit der Durchführung der PAR-Behandlung nicht möglich.

Die Klassifizierung des PSI zum Download: PSI - Der Parodontale Screening Index
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