Änderungen und Ergänzungen der Abrechnungen

§ 23 Abs. 5 des seit dem 01.07.2018 gültigen BMV-Z bestimmt für alle Krankenkassen und in Folge dessen auch für alle Sonstigen Kostenträger, dass "der Vertragszahnarzt die bei der KZV eingereichte Abrechnung nur solange ergänzen oder ändern kann, als sie nicht bereits von der KZV an die Krankenkasse weitergeleitet worden ist".

Diese Regelung des BMV-Z bedeutet, dass nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen zu einem Behandlungsfall (von demselben Zahnarzt vorgenommene Behandlung eines Patienten)

  • bei KCH/KFO: innerhalb desselben Kalendervierteljahres
  • bei KB: je Behandlungstag
  • bei PAR: nach dem Abschlussdatum
  • bei ZE: nach dem Eingliederungsdatum

nur noch für die aktuell eingereichte Abrechnung und auch nur bis zum Abschluss der Abrechnung möglich sind.

Nicht betroffen von dieser Regelung des BMV-Z sind ganze Behandlungsfälle aus Vormonaten und Vorquartalen, die von der Praxis noch nicht abgerechnet wurden. Werden solche "Altfälle" zur Abrechnung eingereicht, sind die oben genannten Fristen laut der Tabelle zu beachten.

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