Verordnung von Krankenbeförderungen durch Vertragszahnärzte

Vertragszahnärzte dürfen nur in wenigen Fällen eine Krankenbeförderung verordnen. Gemäß der Krankentransport-Richtlinie ist diese Verordnung durch Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte nur bei zwingender medizinischer Notwendigkeit im Kontext mit einer vertragszahnärztlichen Behandlungsbedürftigkeit möglich.

Die Verordnung einer Krankenbeförderung ist auf dem Formular Muster 4 vorzunehmen. Die Ausführungen in der Anlage 14b zum BMV-Z sind zu beachten.

Nur für die Verordnung von Krankenfahrten gilt gemäß § 60 SGB V die Genehmigung - ohne vorherige Vorlage bei der Krankenkasse - als erteilt, wenn eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt:

  • Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung) „Bl“ (Blindheit) oder „H“ (Hilflosigkeit)
  • Einstufung gemäß SGB XI in den Pflegegrad 3, 4 oder 5;
    Bei Einstufung in Pflegegrad 3 mit zusätzlicher dauerhafter Mobilitätsbeeinträchtigung
Bei genehmigungsfreien Krankenfahrten ist die Verordnung dem Patienten auszuhändigen, der diese direkt an den Transporteur weiterreichen kann.

Bei genehmigungspflichtigen Krankentransport/Krankenfahrten ist die Verordnung vom Patienten vor Fahrtantritt an die Krankenkasse zu senden, damit diese eine datenschutzkonforme Genehmigung veranlassen kann.

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