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Maßnahmen zum Wiederherstellen der Funktion von Brücken und provisorischen Brücken

34 Pkte.
a) Wiedereinsetzen einer Brücke mit 2 Ankern

50 Pkte.
b) Wiedereinsetzen einer Brücke mit mehr als 2 Ankern

36 Pkte.
c) Erneuerung oder Wiedereinsetzen einer Facette, einer Verblendschale oder dergleichen

18 Pkte.
d) Abnahme und Wiedereinsetzen einer provisorischen Brücke

61 Pkte.
e) Wiedereingliederung einer einflügeligen Adhäsivbrücke

85 Pkte.
f) Wiedereingliederung einer zweiflügeligen Adhäsivbrücke

Eine Leistung nach Nr. 95d kann höchstens dreimal je Brücke abgerechnet werden.

KZVB-Hinweise:

  1. Bei Wiederherstellungsmaßnahmen und Reparaturen ist zwingend das Wirtschaftlichkeitsgebot nach § 12 SGB V zu beachten.

    Die Wiederherstellung einer Brücke/Adhäsivbrücke ist nur dann eine GKV-Leistung, wenn die Versorgung der Zahnersatz-Richtlinie D. II. entspricht.
  2. Für das definitive Wiedereinsetzen einer Brücke mit zwei Ankern ist die Bema-Nr. 95a berechenbar.

    Für das definitive Wiedereinsetzen einer Brücke mit mehr als zwei Ankern ist die Bema-Nr. 95b berechenbar.

    Für das definitive Wiedereinsetzen einer Adhäsivbrücke mit einem Flügel zum Ersatz eines fehlenden Schneidzahnes ist die Bema-Nr. 95e berechenbar.

    Für das definitive Wiedereinsetzen einer Adhäsivbrücke mit zwei Flügeln zum Ersatz eines fehlenden Schneidzahnes ist die Bema-Nr. 95f berechenbar.

    Für das definitive Wiedereinsetzen einer Adhäsivbrücke mit zwei Flügeln zum Ersatz von zwei nebeneinander fehlenden Schneidezähnen ist die Bema-Nr. 95f berechenbar.

    Die ggf. anfallenden zahntechnischen Leistungen können gesondert berechnet werden.
  3. Für die Abnahme einer Brücke ist die Bema-Nr. 23 je Brückenanker über den Bema-Teil 1 (KCH) abrechenbar.
  4. Die Bema-Nr. 95c ist immer abrechenbar, wenn an einer Brücke/Adhäsivbrücke eine Verblendung wiederhergestellt oder erneuert werden muss. Die Verblendgrenze der Zahnersatz Richtlinie D. I. bzw. II. ist jedoch zu beachten!
    Die Erneuerung der Verblendung kann direkt oder indirekt erfolgen.
    Bei der direkten Erneuerung ist das Kunststoffmaterial berechenbar.
    Bei der indirekten Erneuerung sind die zahntechnischen Leistungen berechenbar.
  5. Die Abrechnung der Bema-Nrn. 95a, 95b, 95e oder 95f sind neben der Bema-Nr. 95c zugleich an einer Brücke möglich, sofern zeitgleich beide Maßnahmen erbracht werden.
  6. Das alleinige Wiederbefestigen einer provisorischen Brücke löst keinen Festzuschuss und keine Bema-Position aus.
  7. Wird eine Brücke provisorisch für weitergehende Behandlungsmaßnahmen (z. B. im Rahmen einer Wurzelkanalbehandlung) wiederbefestigt, so kann keine Gebühr, auch nicht die Bema-Nr. 95d, abgerechnet werden.
  8. Stellt sich ein Patient wegen Praxisvertretung oder Notdienst (Fremdpraxis) zur Wiederbefestigung einer provisorischen Brücke vor, kommt nur eine Abrechnung nach GOZ in Betracht.
  9. Die Bema-Nr. 95d ist nur abrechenbar, wenn die Bema-Nrn. 19/21 abgerechnet wurde.
  10. Zu Bema-Nrn. 95a/95b ist die adhäsive Befestigung nach Ziffer 2197 GOZ je Maßnahme plus Auslagen nach § 9 GOZ (z. B. Vorbereitung des zahntechnischen Werkstückes/Konfektionsteils für adhäsive Befestigung ) zusätzlich über den Teil 2 des Heil- und Kostenplans zu vereinbaren. Im Heil- und Kostenplan Teil 1 ist im Bemerkungsfeld auf die adhäsive Befestigung hinzuweisen.
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