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Teilleistungen nach den Nrn. 96, 97 und 98 bei nicht vollendeten Leistungen

a) Anatomischer Abdruck zur prothetischen Versorgung eines Kiefers:
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b) Maßnahmen einschließlich der Ermittlung der Bissverhältnisse:
Halbe Bew.-Zahl nach Nr. 96 oder 97
c) Weitergehende Maßnahmen: Dreiviertel der Bew.-Zahl für die ges. Behandlung

  1. Leistungen nach den Nrn. 98a, b und c sind voll abrechnungsfähig, wenn die Abformung in ein Modell übertragen worden ist.
  2. In den Fällen der Nr. 99c sind die Leistungen nach den Nrn. 98e, f, g und h vor der funktionsgerechten Eingliederung des Zahnersatzes zu Dreiviertel ihrer Bewertungszahl abrechnungsfähig.
  3. Ist bei Leistungen nach den Nrn. 98e, g und h noch keine Einprobe der Metallbasis erfolgt, ist die halbe Bewertungszahl dieser Nummern berechenbar. Nach Einprobe der Metallbasis sind auch vor einer eventuellen Bissnahme Dreiviertel der Bewertungszahl abrechnungsfähig.
  4. ***Soweit der Zahnarzt erklären kann, warum es nicht zur Vollendung der vorgesehenen Leistungen gekommen ist, vermerkt er dies im Rahmen der Abrechnung. ***

KZVB-Hinweise:

  1. Die Gründe für den Behandlungsabbruch sind auf dem Heil- und Kostenplan bei der Übermittlung der Daten an die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns anzugeben.
  2. Als Stichtag für die Abrechnung der Material- und Laborkosten des Zahnarztlabors gilt der Tag des Abbruchs der Behandlung.
  3. Ist eine Leistung nach den Bema-Nrn. 96a-c, 97a, 97b, 98e, 98g und 98h noch keine Einprobe der Zahnaufstellung (Kunststoffbasis oder Metallbasis) erfolgt, so ist die halbe Bewertungszahl dieser Nummern berechenbar. Darüber hinausgehende Maßnahmen, wie z. B. Abdruck nach Präparation und ggf. Bissnahme rechtfertigen den Ansatz von 3/4 der Bewertungszahl. Dies gilt auch nach Einprobe der Metallbasis vor einer eventuellen Bissnahme.