KZVB-Hinweise:

  1. Röntgenleistungen sind jeweils von dem Zahnarzt abzurechnen, der sie anfertigt, beurteilt und den Befund dokumentiert.
  2. Erstellung von Röntgenaufnahmen für die diagnostische Planung/Erstellung des Behandlungsplans und/oder die Behandlung
Bema-Teil 1 (KCH)
  1. Bei endodontischen Maßnahmen: diagnostische Aufnahmen, ggf. Messaufnahmen, Kontrollaufnahmen (Abschnitt B. III. der Behandlungsrichtlinie)
  2. Bei chirurgischen Maßnahmen ist eine präoperative Röntgenaufnahme notwendig (Abschnitt B. IV. der Behandlungsrichtlinie).
Bema-Teil 3 (KFO)
  1. Diagnostische Unterlagen für die Erstellung des KFO-Behandlungsplan:
    1. Fernröntgenaufnahme (FRS)
    2. Orthopantomogramm (OPG/PSA)
    3. Aus differentialdiagnostischen Gründen ggf. Einzelröntgenaufnahmen (Nrn. Ä925a-c)
    4. Die Anfertigung eines Rö-Status nach Nr. Ä925d ist in der Regel nicht indiziert.
    5. Bis zu drei Aufnahmen nach Nr. Ä934 (im Verlauf einer kieferorthopädischen Behandlung)
Bema-Teil 4 (PAR)
  1. Zur Anamnese und Diagnostik sind auswertbare Röntgenaufnahmen und deren Befundung erforderlich. Der Röntgenbefund erfordert aktuelle (in der Regel nicht älter als zwölf Monate) auswertbare Röntgenaufnahmen. Der Röntgenbefund umfasst den röntgenologischen Knochenabbau sowie die Angabe Knochenabbau (%/Alter). So beträgt beispielsweise bei einem 40-jährigen Patienten mit einem röntgenologischen Knochenabbau von 80% der Wert für den Knochenabbau 2 (80 geteilt durch 40 = 2) (§ 3 der PAR-Richtlinie).
  2. Zur Befundevaluation ist ebenfalls ein Röntgenbefund erforderlich und auch dieser umfasst den röntgenologischen Knochenabbau sowie die Angabe Knochenabbau (%/Alter) (§ 11 der PAR-Richtlinie).
  3. Die UPT umfasst ebenfalls die Messung des röntgenologischen Knochenabbaus sowie die Angabe Knochenabbau (%/Alter) (§ 13 der PAR-Richtlinie).
Bema-Teil 5 (ZE)
  1. Eine aktuelle Röntgenaufnahme (vor Behandlungsbeginn/nicht älter als sechs Monate) ist notwendig (Abschnitt C. 11. der Zahnersatzrichtlinie).
  1. Kommt eine kieferorthopädische Behandlung, eine systematische Behandlung von Parodontopathien, eine prothetische Behandlung nicht zur Durchführung, so können die Kosten für diagnostische Leistungen, unabhängig von der Genehmigung des Behandlungsplans, abgerechnet werden (vgl. § 23 Abs. 4 BMV-Z).
  2. Müssen aus differentialdiagnostischen Gründen zusätzlich zu einem OPG eine oder mehrere Einzelröntgenaufnahmen angefertigt werden, sind die Nrn. Ä925a-c abrechenbar.
  3. Gemäß den Abrechnungsbestimmungen schließt die Darstellung beider Kiefer durch ein OPG die gleichzeitige Anfertigung eines Rö-Status aus.
  4. Der Vertragszahnarzt ist im Rahmen der GKV zu einer zuzahlungsfreien Behandlung verpflichtet. Dies gilt auch für Röntgenaufnahmen. Digitale Röntgenaufnahmen können auf privater Basis nach GOZ in Rechnung gestellt werden, wenn eine Vereinbarung gemäß § 8 Abs. 7 BMV-Z getroffen wurde.
  5. Weitergabe von Röntgenbilder (Siehe unter Allgemein)
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