22 Pkte.
a) je behandeltem einwurzeligen Zahn

34 Pkte.
b) je behandeltem mehrwurzeligen Zahn

  1. Die Chirurgische Therapie erfolgt im Rahmen eines offenen Vorgehens und umfasst die Lappenoperation (einschließlich Naht und/oder Schleimhautverbände) sowie das supra- und subgingivale Debridement.
  2. Der Chirurgischen Therapie hat ein geschlossenes Vorgehen im Rahmen der Antiinfektiösen Therapie vorauszugehen. Die zahnmedizinische Notwendigkeit für ein offenes Vorgehen kann für Parodontien angezeigt sein, bei denen im Rahmen der Befundevaluation eine Sondierungstiefe von 6 mm oder mehr gemessen wird.
  3. Mit der Leistung nach Nr. CPT sind während oder unmittelbar danach erbrachte Leistungen nach den Nrn. 105, 107 und 107 a abgegolten.

KZVB-Hinweise:

  1. Nach dem geschlossenen Vorgehen ist zu prüfen, ob die zahnmedizinische Notwendigkeit besteht, an einzelnen Parodontien zusätzlich ein offenes Vorgehen durchzuführen. Dies kann für Parodontien angezeigt sein, bei denen im Rahmen der Befundevaluation gemäß § 11 PAR-RL eine Sondierungstiefe von ≥ 6 mm gemessen wurde. Ggf. ist abzuwägen, ob diese Parodontien im Rahmen der Nachsorge nach UPT (Unterstützende Parodontitistherapie) mit der subgingivalen Instrumentierung einschließlich supragingivaler Reinigung zu behandeln sind.
  2. Behandlungsmaßnahmen nach der CPT setzen Anästhesieleistungen im Sinne einer Leitungs- oder Infiltrationsanästhesie voraus.
  3. Die Bema-Nr. CPT ist nur bei natürlichen Zähnen abrechenbar und nicht bei Implantaten.
  4. Der Leistungsinhalt der Bema-Nrn. CPT ist durch eine alleinige Lasertherapie bzw. Vector-Behandlung nicht erfüllt.
  5. Die Durchführung der chirurgischen Therapie beinhaltet die neben der Lappenbildung (einschließlich Naht und/oder Schleimhautverbände) die Entfernung des supra- und subgingivalen Debridements. Zusätzliche selbständige Leistungen, die nicht Bestandteil der Bema-Nr. CPT sind, sind mit dem Patienten vor Beginn der Behandlung privat zu vereinbaren. Hierunter fallen zum Beispiel:
    • Desinfektion der Zahnfleischtaschen mit Laser
    • Desinfektion der Zahnfleischtaschen mit Ozon
    • Mikrobiologische Diagnostik (§ 10 Abs. 2 PAR-RL)
    • Lokale Antibiotikatherapie
    • Einsatz von Langzeit-Desinfektionstherapeutika, wie Perio-Chip o. Ä.
    • Durchführung eines DNA-Keim-Testes o. Ä.
    • Auffüllen von Knochentaschen und Knochendefekten oder Einbringen von Proteinen
    • Maßnahmen mit dem Ziel einer Geweberegeneration (GTR) bzw. gesteuerte Knochenregeneration (GBR)
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