Verfahren PAR

Beginn der PAR-Behandlung

Bei Kostenübernahme sendet die Krankenkasse zügig, spätestens nach Ablauf von drei Wochen nach Antragseingang den Parodontalstatus (Blatt 1 und Blatt 2) mit der Kostenübernahmeerklärung an den Vertragszahnarzt zurück. Mit der Behandlung soll erst nach Eingang dieser Mitteilung begonnen werden;
hiervon ausgenommen sind Maßnahmen zur Beseitigung von Schmerzen (siehe Anlage 16, § 1 Abs. 2 BMZV und EKV-Z).

Therapieergänzung

Eine Therapieergänzung im Sinne eines zusätzlichen offenen Vorgehens (chirurgische Therapie) ist auf dem Parodontalstatus (Blatt1) zu vermerken und der Krankenkasse zu übermitteln. Soweit die Krankenkasse innerhalb von drei Wochen nach Eingang des Parodontalstatus (Blatt1) kein Gutachterverfahren einleitet, gilt die Therapieergänzung als genehmigt. Eine Therapieergänzung kann nur innerhalb eines Zeitraums von drei Monaten nach Durchführung des geschlossenen Vorgehens erfolgen (siehe Anlage 16, § 1 Abs. 3 zum BMV-Z und EKV-Z)

Systematische Behandlung von Parodontopathien -Checkliste- erstellt von der KZV Hessen

Abschlussdatum

Das Abschlussdatum ist stets das Datum der letzten Behandlungsmaßnahme (z.B. Nachbehandlung). Nach Abschlussdatum ist keine Abrechnung von Leistungen mehr möglich.