Beschluss Nr. 127 der TeKo-Bayern vom 01.10.1980 – wirksam ab 01.01.1981 –
zur Abrechenbarkeit der Bema-Nrn. Ä1 und 01 durch Kieferorthopäden


Zur Vermeidung einer Doppelabrechnung der Bema-Nr. 01 durch den Kieferorthopäden und anschließend durch den Zahnarzt, kann der Kieferorthopäde im Verlauf einer kieferorthopädischen Behandlung für die eingehende Untersuchung des Gebisses in der Regel nur die Ä1 abrechnen.

Im Einzelfall ist der Kieferorthopäde berechtigt, dann die 01 abzurechnen, wenn nach eingehender Untersuchung festgestellt wird, dass keine konservierend-chirurgische Behandlung notwendig ist. Dieser 01-Befund ist auf dem Krankenblatt einzutragen.

Der Patient ist vom Ergebnis zu unterrichten.

Diese Regelung gilt nicht vor oder nach einer kieferorthopädischen Behandlung.