Beschluss Nr. 110
Zu Nrn. 119/120 des Vertrages (ab 01.01.2004: Bema-Teil 3)


Vor Beginn einer Kfo-Behandlung ist grundsätzlich der Gesamtumfang der überschaubaren Behandlung zu planen.

Wird die Behandlung vor Ablauf der 4jährigen Regelbehandlungszeit abgeschlossen und stellt sich später - jedoch innerhalb von 4 Jahren seit Behandlungsbeginn - heraus, dass eine erneute Behandlungsbedürftigkeit vorliegt, so hat der Vertragszahnarzt der Vertragskasse einen Verlängerungsantrag einzureichen. Die Abschlagszahlungen nach den Geb.-Nrn. 119/120 schließen dann mit dem Folgequartal an die vorherige Behandlung an. Wird die erneute Behandlung später als 4 Jahre seit Behandlungsbeginn notwendig, so ist der Vertragskasse ein neuer Kfo-Behandlungsplan einzureichen. Dieser ist von der früheren Behandlungsmaßnahme unabhängig und gilt für die Dauer von 4 Jahren mit dem vollen Anspruch der vertraglich festgelegten Abschlagszahlungen.

Erkennt der Vertragszahnarzt jedoch während einer begonnenen Behandlung, dass zusätzliche Behandlungsmaßnahmen erforderlich werden, so hat er der Vertragskasse von der Änderung seiner ursprünglichen Behandlungsplanung Mitteilung zu machen.

(Beschluss der AG vom 3.5.1989; gültig ab 1.5.1989)