K4

Semipermanente Schienung unter Anwendung der Ätztechnik, je Interdentalraum

11 Pkte.

Die semipermanente Schienung kann zur Stabilisierung gelockerter Zähne und bei prä- bzw. postchirurgischen Fixationsmaßnahmen angezeigt sein.

Zu Bema-Nrn. K1 bis K9:

  1. Leistungen nach den Nrn. K1 bis K4 sind nur dann abrechnungsfähig, wenn eine Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse vorliegt. Die Gesamtvertragspartner auf Landesebene können Abweichendes vereinbaren.
  2. Leistungen nach den Nrn. K1 und K4 sind auch für die Parodontalbehandlung abrechnungsfähig.

KZVB-Hinweise:

  1. Es sind die tatsächlichen Praxismaterialkosten (Kategorie-Nrn. 5410 oder 5420) zu Bema-Nr. K4 abrechenbar.
  2. Für die Entfernung der semipermanenten Schienung kann die GOÄ-Nr. 2702 abgerechnet werden.
  3. Für die Wiederherstellung der semipermanenten Schiene kann die Bema-Nr. K4 erneut abgerechnet werden. Eine Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse ist erforderlich.
  4. Bei der Schienung parodontal gelockerter Zähne sind Schienungen in Säure-Ätztechnik-Verfahren als Bema-Nr. K4 abzurechnen.
  5. Kontrollbehandlungen sind ausschließlich nach Bema-Nr. K7 abrechenbar.
  6. Für Schienen, die mit Drähten, Glasfasergeflechten u. Ä. verstärkt werden, ist die GOÄ-Nr. 2697 abrechenbar.
RILI: B. Vertragszahnärztliche Behandlung - B. VI. Sonstige Behandlungsmaßnahmen