K3

Umarbeitung einer vorhandenen Prothese zum Aufbissbehelf zur Unterbrechung der Okklusionskontakte mit adjustierter Oberfläche

61 Pkte.

Die Umarbeitung einer vorhandenen Prothese zum Aufbissbehelf kann bei Kiefergelenksstörungen, Myoarthropathien und nach chirurgischen Behandlungen angezeigt sein.

Zu Bema-Nrn. K1 bis K9:

  1. Leistungen nach den Nrn. K1 bis K4 sind nur dann abrechnungsfähig, wenn eine Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse vorliegt. Die Gesamtvertragspartner auf Landesebene können Abweichendes vereinbaren.
  2. Leistungen nach den Nrn. K1 und K4 sind auch für die Parodontalbehandlung abrechnungsfähig.
  3. Im zeitlichen Zusammenhang ist nur eine der Leistungen nach den Nrn. K1 bis K3 abrechnungsfähig.

KZVB-Hinweise:

  1. Während einer laufenden kieferorthopädischen Behandlung sind KB-Positionen nicht abrechenbar.
  2. Diagnostische und therapeutische Maßnahmen im Zusammenhang mit Leistungen, die nach Bema-Nrn. K1 bis K9 berechnet werden, unterliegen der allgemeinen Dokumentationspflicht. Im Krankenblatt ist der Ausgangsbefund mit Datum, das therapeutische Vorgehen, Verlaufskontrollen und der Abschluss der Behandlung festzuhalten.
  3. Im Rahmen der GKV ist ein individueller Löffel nach Bema-Nr. 98a und die dazugehörigen Material- und Laborkosten im Zusammenhang mit der Bema-Nr. K3 nicht abrechenbar.
  4. Die Bema-Nr. K8 ist nur dann abrechnungsfähig, wenn der Aufbissbehelf bereits eingegliedert ist. Im Zusammenhang mit dem Eingliedern des Aufbissbehelfs kann die Bema-Nr. K8 nicht berechnet werden.
RILI: B. Vertragszahnärztliche Behandlung - B. VI. Sonstige Behandlungsmaßnahmen