92

Versorgung eines Lückengebisses durch eine Brücke, je Spanne

62 Pkte.

Mit den Leistungen nach den Nrn. 91 und 92 sind folgende Leistungen abgegolten:
Präparation, ggf. Farbbestimmung, Bissnahme, Abformung, Einprobe, Einzementieren, Kontrolle und Adjustierung der statischen und dynamischen Okklusion

KZVB-Hinweise:

  1. Abnehmbare Brücken stellen keine Regelversorgung dar.
  2. Bei der provisorischen Eingliederung von festsitzendem Zahnersatz ist zwischen einer ‘‘provisorischen Eingliederung" und einer ‘‘semipermanenten Eingliederung" zu unterscheiden.
    Die ‘‘provisorische Eingliederung" bedeutet, dass noch Veränderungen am eingegliederten Zahnersatz vorgenommen werden. Aus diesem Grund ist der Heil- und Kostenplan zum Zeitpunkt der provisorischen Eingliederung noch nicht abrechenbar, da der Zahnersatz noch nicht endgültig fertiggestellt ist.
    Wird dagegen eine prothetische Versorgung für längere Zeit zum Probetragen eingegliedert, ohne dass weitere Maßnahmen oder Veränderungen von vornherein geplant sind, ist dies in der Patientendokumentation mit dem Vermerk ‘‘semipermanente Eingliederung" einzutragen. In diesem Fall ist eine sofortige Abrechnungsmöglichkeit gegeben.
    Bitte achten Sie in diesem Zusammenhang auf die patientenbezogene Dokumentation.
  3. Folgende Versorgungsformen stellen keine Vertragsleistung dar und sind privat mit dem Patienten zu vereinbaren:
    • Brücken in Galvanotechnik
    • CBW-Brücken
    • UDA-Schraubenbrücken
    • Freiendbrücken mit nur einem Ankerzahn
    • Freiendbrücken mit zwei anhängenden Brückengliedern
    • Freiendbrücken in Schaltlücken zum Ersatz von Molaren und Eckzähnen
    • Glasfaserbrücken
    • Brücken aus Kunststoff (PEEK)
RILI: Zahnersatz-Richtlinien - B. Voraussetzungen für Leistungsansprüche der Versicherten im Rahmen der vertragszahnärztlichen Versorgung

RILI: Zahnersatz-Richtlinien - C. Voraussetzungen und Grundsätze

RILI: Zahnersatz-Richtlinien - D. II. Versorgung mit Brückene