7750

Ausführlicher schriftlicher Krankheits- und Befundbericht (einschließlich Angaben zur Anamnese, zu dem(n) Befund(en), zur epikritischen Bewertung und gegebenenfalls zur Therapie)

15 Pkte.

Die Befundmitteilung oder der einfache Befundbericht ist mit der Gebühr für die zugrundeliegende Leistung abgegolten.

KZVB-Hinweise:

  1. Für die Erstellung der Abschlussbescheinigung gem. § 29 SGB V ist keine Leistung berechenbar. Diese Bescheinigung gehört zur vertragszahnärztlichen Pflicht und ist nicht gesondert berechenbar. Ebenso ist die Mitteilung über schlechte Mitarbeit gem. § 16 Abs. 4 BMV-Z und EKV-Z § 7 Abs. 5 nicht gesondert berechenbar.
  2. Überweisungsberichte, Befundberichte und dergleichen müssen zur Abrechnung nach der GOÄ-Nr. 7750 Briefe mit ärztlichem Inhalt sein. Vorgedruckte "Anweisungen zur Extraktion von Zähnen" erfüllen den Leistungsinhalt der GOÄ-Nr. 7750 nur, wenn zusätzliche individuelle Befundangaben und Berichte ärztlichen Inhalts diese ergänzen.
  3. Mitteilungen an die Krankenkasse, z. B. wegen unzureichender Mitarbeit des Kindes, Abbruch der Behandlung berechtigen nicht zur Abrechnung der GOÄ-Nr. 7750.
  4. Für einen Verlängerungsantrag kann keine Leistung abgerechnet werden.
  5. Bei mangelnder Mitarbeit des Patienten ist es häufig notwendig, dass der Zahnarzt an die Eltern schreibt, um durch Belehrungen und ggf. Ermahnungen Abhilfe zu schaffen. Ziffer 5 der Abrechnungsbestimmungen stellt klar, dass derartige Informationen in einem Brief an die Eltern nicht gesondert berechnet werden können, sondern mit den Gebühren nach den Bema-Nrn. 119 und 120 abgegolten sind.
    Für die Mitteilung an die Kasse kann das bei der Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns vorrätige Formular benutzt werden.
  6. Die GOÄ-Nrn. 7700 oder 7750 sind für private Bescheinigungen (z. B. Bestätigungen für Schulen oder Arbeitgeber bzgl. der Dauer der Behandlung) nicht abrechenbar.