K2

Eingliedern eines Aufbissbehelfs zur Unterbrechung der Okklusionskontakte ohne adjustierte Oberfläche

45 Pkte.

Das Eingliedern eines Aufbissbehelfs ohne adjustierte Oberfläche kann bei akuten Schmerzzuständen angezeigt sein.

Zu Bema-Nrn. K1 bis K9:

  1. Leistungen nach den Nrn. K1 bis K4 sind nur dann abrechnungsfähig, wenn eine Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse vorliegt. Die Gesamtvertragspartner auf Landesebene können Abweichendes vereinbaren.
  2. Leistungen nach den Nrn. K1 und K4 sind auch für die Parodontalbehandlung abrechnungsfähig.
  3. Im zeitlichen Zusammenhang ist nur eine der Leistungen nach den Nrn. K1 bis K3 abrechnungsfähig.

KZVB-Hinweise:

  1. Während einer laufenden kieferorthopädischen Behandlung sind KB-Positionen nicht abrechenbar.
  2. Diagnostische und therapeutische Maßnahmen im Zusammenhang mit Leistungen, die nach Bema-Nrn. K1 bis K9 berechnet werden, unterliegen der allgemeinen Dokumentationspflicht. Im Krankenblatt ist festzuhalten der Ausgangsbefund mit Datum, das therapeutische Vorgehen, Verlaufskontrollen und der Abschluss der Behandlung.
  3. Leistungen nach Bema-Nr. K2 stellen eine Sofortmaßnahme zur Linderung akuter Ereignisse dar.
  4. Die Bema-Nr. K2 ist zum Beispiel nicht abrechenbar für:
  5. Im Rahmen der GKV ist ein individueller Löffel nach Bema-Nr. 98a und die dazugehörigen Material- und Laborkosten im Zusammenhang mit der Bema-Nr. K2 nicht abrechenbar.
  6. Die Bema-Nr. K8 ist nur dann abrechnungsfähig, wenn der Aufbissbehelf bereits eingegliedert ist. Im Zusammenhang mit dem Eingliedern des Aufbissbehelfs kann die Bema-Nr. K8 nicht berechnet werden.
RILI: B. Vertragszahnärztliche Behandlung - B. VI. Sonstige Behandlungsmaßnahmen