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Kieferorthopädische Verrichtungen als alleinige Leistung

21 Pkte.
a) Kontrolle des Behandlungsverlaufs einschließlich kleiner Änderungen für Behandlungsmittel, für jede Sitzung

43 Pkte.
b) Vorbereitende Maßnahmen zur Herstellung von kieferorthopädischen Behandlungsmitteln, je Kiefer

27 Pkte.
c) Einfügen von kieferorthopädischen Behandlungsmitteln, je Kiefer

  1. Die Eingliederung einer Mundvorhofplatte kann nicht nach Nrn. 119/120 abgerechnet werden. Nach den Nrn. 122a bis c kann sie nur abgerechnet werden, wenn sie individuell gefertigt wird.
  2. Neben Leistungen nach den Nrn. 119/120 sind die Nrn. 122a bis c nicht abrechnungsfähig.

KZVB-Hinweise:

  1. Die Abrechnung der Bema-Nrn. 122b und/oder 122c neben den Bema-Nrn. 119/120 ist während der Retentionsphase für das Eingliedern eines neuen Gerätes nicht möglich. Ausnahme: Aushilfe infolge Praxisvertretung
    Durch den Patienten verschuldete Reparaturen oder Neuanfertigungen sind zumindest im Wiederholungsfall unter Hinweis auf § 12 Abs. 1 SGB V der Krankenkasse mitzuteilen und dem Patienten/Zahlungspflichtigen in Rechnung zu stellen.
  2. Bei Urlaub eines Kieferorthopäden kann der in Anspruch genommene Zahnarzt die Bema-Nr. 122a als alleinige Leistung abrechnen.
  3. Für die Überwachung von Serienextraktionen ohne gleichzeitig durchgeführte kieferorthopädische Behandlung nach den Bema-Nrn. 119/120 ist die Bema-Nr. 122a abrechenbar (in der Regel einmal im Quartal).
  4. Das bloße Einsetzen eines Behandlungsgerätes nach Bema-Nrn. 119/120 erfüllt nicht den Leistungsinhalt der Bema-Nr. 122c. Die Abrechnung der Bema-Nr. 122c ist nicht möglich, wenn die Abrechnung der Bema-Nrn. 119/120 möglich ist.