121

Beseitigung von Habits bei einem habituellen Distalbiss oder bei einem habituell offenen Biss, je Sitzung

17 Pkte.

  1. Eine Leistung nach Nr. 121 kann pro Patient bis zu sechsmal während eines Zeitraums von sechs Monaten abgerechnet werden. Nach einem Zeitraum von sechs Monaten ist die Abrechnung einer Leistung nach Nr. 121 ausgeschlossen. Neben Leistungen nach den Nrn. 119/120 ist eine Leistung nach der Nr. 121 nicht abrechnungsfähig.
  2. Zur Befundung und/oder Behandlung nach Nr. 121 sind Röntgenaufnahmen nicht abrechnungsfähig.
  3. Für eine Leistung nach Nr. 121 ist kein Behandlungsplan nach Nr. 5 abrechnungsfähig.
Siehe auch Feststellung Nr. 92 der Arbeitsgemeinschaft gem. § 22 EKV-Z vom 31.07.1980 - gillt nur für Ersatzkassen

KZVB-Hinweise:

  1. Bei Verwendung einer fabrikmäßig vorgefertigten Mundvorhofplatte können nur Material- und Laborkosten abgerechnet werden.
    Die Bema-Nr. 121 ist nur dann abrechenbar, wenn dabei zusätzlich praktische Anweisungen und Übungen mit belehrenden oder beratenden Gesprächen erfolgen.
  2. Therapie von Orofazialen Funktionsstörungen: siehe Heilmittelverordnung.
RILI: Kieferorthopädische Behandlung - B. Vertragszahnärztliche Behandlung