105

Lokale medikamentöse Behandlung von Schleimhauterkrankungen, Aufbringung von auf der Mundschleimhaut haftenden Medikamenten oder Behandlung von Prothesendruckstellen, je Sitzung

(Mu)
8 Pkte.


Die Behandlung von Prothesendruckstellen kann nur dann auf dem Erfassungsschein abgerechnet werden, wenn die Prothese länger als drei Monate eingegliedert ist. Das gleiche gilt sinngemäß für Druckstellen bei Wiederherstellung der Funktionstüchtigkeit einer Prothese.

Zu den Bema-Nrn. P200/P201:
Mit Leistungen nach den Nrn. P200 und P201 sind während und unmittelbar nach der systematischen PAR-Behandlung erbrachte Leistungen nach den Nrn. 105 und 107 abgegolten.

Zu den Bema-Nrn. P202/P203:
Mit Leistungen nach den Nrn. P202 und P203 sind während und unmittelbar nach der systematischen PAR-Behandlung erbrachte Leistungen nach den Nrn. 105 und 107 abgegolten.

KZVB-Hinweise:

  1. Die Bema-Nrn. 105 ist im Zusammenhang mit PAR-Maßnahmen abrechenbar:
    • wenn sich in Einzelfällen die chirurgische Behandlung der Parodontien verzögert
    • nach Abschluss der systematischen PAR-Behandlung (Datum des Behandlungsabschlusses auf dem PAR-Status)
    • während der systematischen PAR-Behandlung, wenn die Behandlung der Schleimhaut nicht an der zu behandelnden Schleimhaut, sondern an anderer Stelle erfolgt (z. B. Aphthe, Druckstelle o. Ä.)
Der Zusammenhang mit einer systematischen PAR-Behandlung ist gegeben, sobald die erste dokumentierte aktive Behandlungsmaßnahme erfolgte (Bema-Nrn. P200, P201, P202 oder P203) bis zum Abschluss der systematischen PAR-Behandlung, z. B. der letzten dokumentierten Nachbehandlung.
RILI: Behandlungs-Richtlinien - B. VI. Sonstige Behandlungsmaßnahmen