40

Infiltrationsanästhesie

(I)
8 Pkte.

  1. Leistungen nach den Nrn. 40 und 41 sind auch bei der Versorgung mit Zahnersatz und Zahnkronen auf dem Erfassungsschein abzurechnen. Dies ist bei der Abrechnung zu kennzeichnen.
  2. Die Abrechnung nach der Leistung Nr. 40 kann im Bereich von zwei nebeneinanderstehenden Zähnen nur einmal je Sitzung erfolgen. Die beiden mittleren Schneidezähne gelten im Falle der Infiltrationsanästhesie nicht als ein Bereich von zwei nebeneinanderstehenden Zähnen.
  3. Bei lang dauernden Eingriffen ist die Nr. 40 ein zweites Mal abrechnungsfähig.
  4. Die intraligamentäre Anästhesie ist nach Nr. 40 abrechnungsfähig. Werden im Ausnahmefall zwei nebeneinanderstehende Zähne intraligamentär anästhesiert, so kann die Nr. 40 je Zahn einmal abgerechnet werden.

Zu Bema-Nr. 13:

  1. Das Legen einer Gussfüllung aus Edelmetall sowie einer Einlagefüllung aus Keramik oder Komposit, ebenso die ggf. im Zusammenhang hiermit erbrachte Anästhesie oder durchgeführten Maßnahmen nach Nr. 12 sind über den Erfassungsschein nicht abzurechnen, wohl aber eine vorausgegangene Behandlung des Zahnes.

KZVB-Hinweise:

  1. Die Oberflächenanästhesie, auch mittels eines Anästhesie-Gels, stellt keine GKV-Leistung dar.
  2. Die postoperative Schmerzausschaltung im Zusammenhang mit der ITN erfüllt nicht den Leistungsinhalt der Bema-Nr. 40.
  3. Im Zusammenhang mit Frakturbehandlungen wird eine leistungsbezogene Angabe bei der Abrechnung der Bema-Nr. 40 empfohlen.
  4. Bei der zweifachen Abrechnung der Bema-Nr. 40 (lange Dauer) ist eine entsprechende Dokumentation erforderlich.
RILI: Behandlungs-Richtlinien - B. IV. Chirurgische Behandlung

Bestimmungen über die Gestaltung und die Ausfüllung der Planungsvordrucke und die edv-mäßige Erstellung der Abrechnung (Inhaltlich ist der Ersatzkassenvertrag Zahnärzte (EKV-Z) mit dem Bundesmantelvertrag (BMV-Z) vergleichbar.)