38

Nachbehandlung nach chirurgischem Eingriff oder Tamponieren oder dergleichen, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich, als selbständige Leistung, je Sitzung

(N)
10 Pkte.

  1. Nachbehandlungen sind abrechnungsfähig, wenn sie in besonderen Sitzungen, nicht jedoch in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit einer Extraktion oder Operation erforderlich sind.
  2. Eine Leistung nach Nr. 38 kann nicht neben Leistungen nach den Nrn. 36, 37 oder 46 abgerechnet werden, soweit Maßnahmen in derselben Sitzung an derselben Stelle erfolgen.

KZVB-Hinweise:

  1. Eine Wundkontrolle ohne Behandlungsmaßnahme ist nicht nach Bema-Nr. 38 abrechenbar.
  2. Für das Entfernen von Fäden und Klammern ist die Bema-Nr. 38 abrechenbar. Die GOÄ-Nr. 2007 ist nicht zusätzlich möglich.
  3. Nachbehandlungen im PAR-Zusammenhang sind ausschließlich nach Bema-Nr. 111 über den PAR-Status abrechenbar.